Wenn Sie jemals in eine richtige Percolator-Bong geschaut und gedacht haben: „Warum sieht dieses Ding aus, als wäre es von einem verrückten Wissenschaftler entworfen worden, der nebenbei Klempner ist?“, dann liegen Sie nicht weit daneben. Der Percolator — oder „Perc“, wie ihn jeder nennt, der fünf Minuten in einem Headshop verbracht hat — ist eines dieser Glaswaren, das es schafft, sowohl wild überkonstruiert als auch wirklich nützlich zu sein. Und in letzter Zeit hat er sich still und heimlich in eine Szene gedrängt, für die er ursprünglich nicht gebaut wurde: das Vapen von THC-Ölen und Konzentraten.
Lassen Sie uns den Wahnsinn auspacken.
Zunächst: Was ist eigentlich ein Percolator?
Eine Standard-Bong erfüllt eine Aufgabe. Rauch geht nach unten, blubbert durch Wasser, kommt kühler und etwas sanfter wieder hoch. Einfach. Ein Percolator nimmt diese Idee auf und wird, offen gesagt, ein bisschen gierig. Es ist eine zusätzliche Kammer (manchmal zwei, manchmal ein absurder Stapel davon), die den Rauch oder Dampf zwingt, sich in viele winzige Bläschen aufzuteilen, bevor er Ihre Lunge erreicht.
Mehr Bläschen bedeuten mehr Oberfläche. Mehr Oberfläche bedeutet mehr Kontakt mit dem Wasser. Und mehr Kontakt bedeutet bessere Kühlung und Filtration. Das Ganze funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie wenn man ein sprudelndes Getränk schüttelt, anstatt es einfach stehen zu lassen — man maximiert die Interaktion zwischen Gas und Flüssigkeit. Nur hier produzieren Sie, anstatt eine perfekt gute Limonade zu ruinieren, einen sanfteren, kühleren, deutlich weniger hustenreizenden Zug.
Percs gibt es in einer wirklich albernen Anzahl von Formen, und jede hat ihren eigenen kleinen Fanclub. Tree Percs sehen aus wie kleine umgedrehte Kronleuchter mit Schlitzen in jedem Arm. Honeycomb Percs sind flache Scheiben mit Dutzenden von Löchern, die einen befriedigenden Strom von Mikrobläschen erzeugen. Showerhead Percs tun genau das, was der Name andeutet. Dann gibt es Inline Percs, Matrix Percs, Turbine Percs (die das Wasser in einen kleinen Wirbel drehen, rein weil es cool aussieht und jemand entschieden hat, dass das wichtig ist) und Fritted Disc Percs, die so fein sind, dass sie Ihr Wasser in etwas verwandeln, das man nur als wütenden Nebel beschreiben kann.
Ist das alles notwendig? Absolut nicht. Ist es entzückend? Völlig. Die Glasbläserwelt hat schon vor langer Zeit entdeckt, dass Menschen gerne extra für Bläschen bezahlen, und ehrlich gesagt, wer kann es ihnen verdenken. Wenn Sie sehen möchten, wie weit dieses Kaninchenloch reicht, zeigt Ihnen ein Blick durch eine spezielle Auswahl an Percolator-Bongs alles von einzelnen Honeycomb-Discs bis hin zu mehrstufigen Konstruktionen, die aussehen, als gehörten sie in ein Labor.